Ummeldung

Wenn Fahrzeughalter ihren Wohnort in einen anderen Zulassungsbezirk verlegen, verlangt die Fahrzeug-Zulassungsverordnung eine unverzügliche Ummeldung. Dabei ist es nicht immer erforderlich, das Kennzeichen zu wechseln, denn in einigen Bundesländern können die Kennzeichen behalten werden.

Fahrzeughalter, die innerhalb Nordrhein-Westfalens und Hessens ihren Wohnsitz in einen anderen Zulassungsbezirk wechseln, können bei der Ummeldung auf neue Kennzeichenschilder verzichten. Diese Möglichkeit ist seit der Einführung der Fahrzeugzulassungs-Verordnung im Jahr 2007 gegeben. Dennoch entbindet diese Erleichterung Fahrzeughalter nicht von der Verpflichtung zur unverzüglichen Ummeldung ihrer Fahrzeuge. In den Fahrzeugdokumenten muss die neue Adresse eingetragen werden. Außerdem ändert sich die Zuständigkeit für das Fahrzeug trotz des abweichenden Kennzeichens.

Eine Ummeldung erfolgt immer für denselben Halter in einen anderen Zulassungsbezirk. Ändert sich der Fahrzeughalter, liegt eine Umschreibung vor. In diesem Fall ist die Kennzeichenmitnahme nicht möglich. Eine Ummeldung ist ein normales Zulassungsverfahren. Daher müssen dieselben Dokumente wie bei jeder Zulassung der Zulassungsbehörde vorgelegt werden. Die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II, eine neue Versicherungsbestätigung in Form einer eVB-Nummer und der Personalausweis sind dafür erforderlich. Einige Zulassungsbehörden verlangen außerdem die aktuelle HU-Bescheinigung.