Schadenregulierung

Bevor es zu einer Schadenregulierung kommt, muss die Versicherung des Unfallverursachers mithilfe einer Schadenmeldung informiert werden. Eine schriftliche Übernahmeerklärung ermöglicht Gutachten und die Reparatur in einer Werkstatt, ohne als Geschädigter in Vorkasse treten zu müssen.

Die Schadenregulierung bezieht sich auf den Versicherten wie auch auf die KFZ Versicherung. Wer als betroffener Fahrzeughalter umfassend entschädigt werden will, muss einige wichtige Kriterien beachten. So steht die Schadensmeldung im Mittelpunkt, denn sie ist Teil der Versicherungsvereinbarungen beider Vertragspartner, wenn die Schadenregulierung ordnungsgemäß durchgeführt werden soll. Eine zeitnahe Benachrichtigung der gegnerischen Versicherung wie auch der eigenen trägt zu einer unproblematischen Schadenregulierung bei.

Klärt ein Polizeibericht die Schuldfrage im Vorfeld, muss die Versicherung des Verursachers auch dann für den Schaden aufkommen, wenn dieser nicht selbst den Schaden bei seinem Versicherungsunternehmen angezeigt hat. Verbunden mit der Kostenübernahme ist in der Regel das Gutachten eines neutralen Sachverständigen und das Beauftragen einer Werkstatt für erforderliche Reparaturen. Für beide Leistungen muss der Geschädigte nicht selbst in Vorkasse gehen, sondern kann mithilfe einer Übernahmeerklärung durch die Versicherung des Unfallgegners eine Schadenregulierung durchführen lassen.