Leichtkraftfahrzeug

Ein Leichtkraftfahrzeug ist ein Fahrzeug mit beschränkter Leistung, eingeschränktem Gewicht und vor allem mit limitierter Geschwindigkeit. Diese Fahrzeuge lassen sich in der Regel sehr günstig versichern und stellen häufig Einsteigerfahrzeuge dar.

Als Leichtkraftfahrzeug bezeichnen KFZ-Versicherungen motorisierte und mehrspurige Fahrzeuge. Diese sind von der Größe her deutlich kleiner als gewöhnliche Autos, wiegen aber mehr als ein Moped. Für Versicherungen gelten Fahrzeuge bis maximal 350 Kilogramm und einer maximalen Bauartgeschwindigkeit von 45 km/h als Leichtkraftfahrzeug. Es kann als Mischung aus PKW und Moped bezeichnet werden. Diese gibt es mit verschiedenen Antriebsarten vom Verbrennungsmotor über den Elektromotor bis hin zum Hybridantrieb.

Leichtkraftfahrzeuge dürfen einen Hubraum von 50 ccm sowie eine Leistung von 4 kW nicht überschreiten. Diese Fahrzeuge sind zulassungsfrei, bekommen aber ein Versicherungskennzeichen. Dadurch erhält der Versicherungsnehmer zugleich den erforderlichen KFZ-Haftpflicht Versicherungsschutz, der auch für den Betrieb von einem Leichtkraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen vorgeschrieben ist. Aufgrund des geringen Hubraums sowie der relativ niedrigen Leistung sind die Versicherungsprämien günstiger als für gewöhnliche PKW.