Hauptuntersuchung

Anhand der Prüfplakette auf dem hinteren Kennzeichenschild ist erkennbar, wann ein Fahrzeug zur nächsten Hauptuntersuchung vorgeführt werden muss. Als technische Kontrolle trägt die Überprüfung zur Sicherheit der Fahrzeuge und des Straßenverkehrs bei.

Seit 1951 müssen Fahrzeuge in Deutschland regelmäßig zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Dabei handelt es sich um die Überprüfung der Vorschriftsmäßigkeit und der Sicherheit von Fahrzeugen. Inzwischen werden darüber hinaus die Abgaswerte überprüft und bilden damit eine Grundlage für das Bestehen der Hauptuntersuchung. Nur Fahrzeuge, die nicht über gravierende Sicherheitsmängel und stark abweichende Abgaswerte verfügen, bestehen die Hauptuntersuchung und dürfen weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen.

Die Hauptuntersuchung wird in Deutschland von privaten, unabhängigen Prüforganisationen durchgeführt, die vom Kraftfahrtbundesamt dazu autorisiert werden. Als Nachweis für die durchgeführte HU dienen eine Prüfplakette auf dem hinteren Kennzeichenschild in jährlich wechselnden Farben sowie ein Stempel in der Zulassungsbescheinigung Teil I. Die regelmäßige Hauptuntersuchungsfrist beträgt 2 Jahre. Lediglich Neufahrzeuge sind für drei Jahre von der Untersuchungspflicht befreit. Spezielle Fahrzeuge wie Vermietfahrzeuge oder Kraftfahrzeuge mit hohem Gesamtgewicht müssen in kürzeren Zeitabständen zur HU vorgeführt werden.