Haarwild

Haarwild stellt für Autofahrer eine große Gefahr dar. Nicht nur Personen- und Sachschäden können daraus entstehen, sondern auch finanzielle Schäden. Bei dieser Art von Unfällen muss die eigene Kfz-Versicherung den Schaden abdecken.

Als Haarwild werden nach dem Bundesjagdgesetz Schwarz- und Rotwild, Hasen, Murmeltiere, Wisente, Elche, Luchse, Füchse und Wildschweine sowie auch Fischotter und Seehunde bezeichnet. Haustiere wie Kühe, Pferde, Hunde oder Katzen zählen nicht dazu. Haarwild stellt für die Übernahme eines Schadens durch die Kfz-Versicherung eine große Bedeutung dar.

Schäden, die durch einen Zusammenstoß mit einem Haarwild am Fahrzeug entstehen, werden nur durch die Teilkaskoversicherung gedeckt. Dafür ist es auch erforderlich, dass das Tier in das Fahrzeug gelaufen ist und nicht bereits tot war, als es angefahren wurde. Entstehen durch Ausweich- oder Bremsmanöver Schäden jeglicher Art, werden diese nur durch die Vollkaskoversicherung übernommen. Die Teilkaskoversicherung kommt hierfür nicht auf. Schäden, die durch Haarwild verursacht werden, bezeichnet man in der Versicherungsbranche als Wildschäden.