Bagatellschaden

Ein Bagatellschaden ist ein Sachschaden bei Autounfällen mit geringem Wert. Wird der Bagatellschaden nicht gemeldet, so entsteht auch keine Herabstufung in der Versicherung und der damit einhergehende Beitrag kann vermieden werden.

Unfälle im Straßenverkehr passieren oft schnell. Ausschlaggebend dafür, ob es sich um einen Bagatellschaden handelt oder nicht, ist das Ausmaß der Beschädigungen. In der Regel gilt ein Grenzwert von ca. 700 Euro, bis zu dem Versicherungen einen Schaden als Bagatellschaden bewerten. Auch bei Bagatellschäden ist eine ordentliche Unfallmeldung zu erstellen. Damit lassen sich Probleme im Nachhinein verhindern. Nicht nur die Personalien der Unfallbeteiligten, sondern auch eine Beschreibung des Unfallhergangs sind hilfreich.

Wird die Polizei zur Unfallstelle gerufen, können etwaige Missverständnisse aus dem Weg geräumt oder Unklarheiten geklärt werden. Auch bei einem Bagatellschaden sollte man darauf achten, den Unfallort nicht zu früh zu verlassen, wenn der Fahrzeughalter eines geparkten KFZ nicht auffindbar ist. Speziell in diesem Fall ist es wichtig, den Schaden bei der Polizei zu melden.