Deckungskarte

Die Deckungskarte wird häufig auch als Versicherungskarte oder Versicherungsbestätigung bezeichnet. Diese Karte diente früher dazu, ein Auto anmelden zu können. Die Versicherung bestätigte damit, dass das Fahrzeug versichert ist und die Kennzeichen daher ausgestellt werden können.

Die Deckungskarte ist eine von der Versicherung ausgestellte Bestätigung, dass für ein bestimmtes Fahrzeug eine KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Allerdings gibt es diese Deckungskarte seit dem 1. März 2008 nicht mehr. Sie wurde vom elektronischen Versicherungsbestätigungsverfahren, eVB-Verfahren, abgelöst. Die Deckungskarte war der Nachweis für den Versicherungsnehmer, um ein Fahrzeug an- oder ummelden zu können und den Abschluss einer KFZ-Haftpflichtversicherung nachzuweisen. Der auch als Doppelkarte bekannte Nachweis wurde von der Versicherung dem Versicherungsnehmer ausgehändigt. Dabei handelte es sich nur einen vorläufigen KFZ Haftpflichtschutz, da noch kein endgültiger Versicherungsabschluss zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer zustande gekommen war, diese Absicht aber angezeigt wurde.

Heute wird anstelle der Deckungskarte die Versicherungsbestätigungsnummer von der Versicherung übermittelt. Diese besteht aus einem siebenstelligen Zahlen- und Buchstabencode und geht an die Zulassungsbehörde. Bis zum 01. Januar 2003 hieß die Versicherungsbestätigungskarte auch Doppelkarte, weil die Zulassungsstelle eine Durchschrift an den Versicherer weitergeleitet hat. Seit dem 01. Januar 2003 erfolgt die Datenübermittlung nur noch auf elektronischem Wege.