Wenigfahrerrabatt

Mit einem Wenigfahrerrabatt lassen sich Beitragskosten für die KFZ Versicherung durch verringerte Unfallrisiken senken. Die Kilometerangabe ist ein bedeutender Vertragsgegenstand dieser Rabattvariante und muss realistisch ermittelt werden, um im Schadensfall eine Leistungsminderung auszuschließen.

Das Risiko einer Unfallwahrscheinlichkeit steigt mit der Anzahl der jährlich zurückgelegten Kilometer. Fahrzeughalter, die selten längere Strecken zurücklegen oder ihr Fahrzeug ausschließlich für kurze Distanzen nutzen, werden von den meisten Versicherern mit einem Wenigfahrerrabatt dafür belohnt. Wo die Grenze für die jährliche Kilometerleistung liegt, variiert zwischen den Unternehmen, wobei 9.000 gefahrene Kilometer im Jahr meist nicht überschritten werden dürfen, wenn der Wenigfahrerrabatt greifen soll.

Genutzt wird diese attraktive Möglichkeit meist von Fahrern in Regionen, die über ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln verfügen und von Saisonfahrern. Versicherungsnehmer, die vom Wenigfahrerrabatt profitieren wollen, müssen ihre jährliche Kilometerleistung realistisch ermitteln. Wer hier nicht bei der Wahrheit bleibt, muss im Schadensfall mit einer empfindlichen Vertragsstrafe und einer rückwirkenden Prämienerhöhung rechnen. Schließlich steht die angegebene Kilometerleistung im Mittelpunkt der Police und muss als Vertragsbedingung beachtet werden.