Saisonkennzeichen

Fahrzeuge mit einem Saisonkennzeichen erhalten eine normale Zulassung. Außerhalb des vereinbarten Saisonzeitraums ruht die Zulassung und es fallen keine Kosten für Steuern und Versicherungen an. Der Wechsel von einem Ganzjahres- auf ein Saisonkennzeichen ist unkompliziert.

Ein Fahrzeug mit einem Saisonkennzeichen ist dauerhaft zugelassen. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gilt es außerhalb des Saisonzeitraums nicht als abgemeldet, sondern die Zulassung ruht lediglich. Während der Ruhephase muss der Fahrzeughalter weder Kraftfahrzeugsteuer noch Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung bezahlen. Typisch ist die Verwendung von Saisonkennzeichen für Fahrzeuge, die ausschließlich im Sommer oder im Winter gefahren werden, also Motorräder, Cabriolets oder Wohnmobile sowie Ersatzfahrzeuge für die Wintermonate.

Ein Saisonkennzeichen gilt immer nur für ein Fahrzeug. Soll ein zweites Fahrzeug für die übrige Zeit des Jahres verwendet werden, benötigt es ein eigenes Saisonkennzeichen. Für diese saisonal begrenzte Zulassung ist zunächst eine Vereinbarung mit dem Versicherer erforderlich. Er teilt der Zulassungsbehörde in der elektronischen Versicherungsbestätigung den Zulassungszeitraum mit. Auf den Kennzeichenschildern ist der Saisonzeitraum eingeprägt. Dank des Saisonkennzeichens müssen Fahrzeuge nicht mehr ab- und wieder angemeldet werden, um die Zulassung zu unterbrechen.