Haftpflichtschaden

Ein Haftpflichtschaden ist ein Schaden, den ein Schadensverursacher einem Dritten zufügt. Dieser Schaden, dabei kann es sich um einen Sach-, Personen- oder Vermögensschaden handeln, ist vom Verursacher beziehungsweise von der Haftpflichtversicherung des Verursachers vollständig zu ersetzen.

Gemäß § 823 BGB muss ein berechtigter Haftpflichtschaden eines Dritten ersetzt werden. Dies bedeutet, dass man für jeden Sach-, Personen- und Vermögensschaden, den man selbst verursacht hat, beziehungsweise den man zu vertreten muss, aufkommen muss.

Bei der Regulierung von einem Haftpflichtschaden gibt es keine Höchstsummen. Dies bedeutet, dass sich die Schadensersatzansprüche Dritter auf mehrere Millionen Euro belaufen können.

Die fehlenden Höchstgrenzen führen dazu, dass hohe Schadensersatzansprüche existenzbedrohend sein können. Aus diesem Grund sollte sich jeder Verbraucher für eine private Haftpflichtversicherung entscheiden. Eine private Haftpflichtversicherung überprüft, ob ein berechtigter Anspruch seitens des Geschädigten besteht. Sollte dies der Fall sein, reguliert die Versicherung den Haftpflichtschaden bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. In allen anderen Fällen weist sie unberechtigte Ansprüche für den Versicherten ab.