Sozialversicherungspflichtiges Entgelt

Bruttogehalt sowie steuer- und sozialversicherungspflichtiges Entgelt von Arbeitnehmern können übereinstimmen. Aber es besteht auch die Möglichkeit von Differenzen zwischen diesen Beträgen. Häufig ist das sozialversicherungspflichtige Entgelt höher als das Bruttogehalt.

Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen enthalten oft unterschiedliche Angaben zum Bruttolohn. Neben dem Bruttogehalt sind auch ein sozialversicherungspflichtiges Entgelt sowie der steuerpflichtige Bruttolohn aufgeführt. In vielen Fällen finden sich hinter diesen Angaben identische Beträge. Bruttolohn, steuerpflichtiges und sozialversicherungspflichtiges Entgelt stimmen also überein. Das bedeutet, dass die Abzüge für Lohnsteuern und Sozialversicherungsbeiträge vom einheitlichen Bruttolohn berechnet werden.

Die Beträge hinter den verschiedenen Lohnarten können aber auch differieren. In der Regel ist das steuerpflichtige Gehalt oder das sozialversicherungspflichtige Entgelt höher als das Bruttogehalt, das sich aus dem tariflich oder arbeitsvertraglich vereinbarten Gehalt und möglichen Zulagen ergibt. Arbeitnehmer, die vom Arbeitgeber eine zusätzliche Altersversorgung erhalten oder Zuschüsse zu den Vermögenswirksamen Leistungen sowie andere Zulagen, erzielen dadurch ein höheres steuer- und sozialversicherungspflichtiges Entgelt als ihr Bruttogehalt. Zuschläge, die dem Arbeitnehmer nicht ausgezahlt werden, können also das steuerpflichtige Einkommen und das sozialversicherungspflichtige Gehalt erhöhen.