Versichertenrenten

Von Versichertenrenten spricht man bei allen Renten, die aus der eigenen Versicherung gezahlt werden. Neben der Rente wegen Alters oder der verminderten Erwerbsfähigkeit gehört auch die Erziehungsrente zur Versichertenrente, während die Hinterbliebenenrente nicht dazu zählt.

Beschäftigte und Versicherte, die während ihrer beruflichen Tätigkeit selbst Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen, erhalten eine Versichertenrente. Die Hinterbliebenenrente ist keine Versichertenrente, da der Anspruch darauf basiert, dass der verstorbene Versicherte Beiträge leistete, während der Bezieher der Rente keine Beiträge zahlte.

Versichertenrenten werden all jenen Personen zuerkannt, die nachweislich und nachvollziehbar Beiträge in die Rentenversicherung einzahlten. Diese Beitragszahlungen werden auf dem Versicherungskonto in der Rentenversicherung festgehalten und lassen sich demnach überprüfen. Für die Gewährung der Versichertenrente von der gesetzlichen Rentenversicherung stellen die rentenrechtlichen Zeiten eine Grundlage dar. Bezieher der Versichertenrente sind auch Personen, die in Berufsgenossenschaften versichert sind, bei denen das Verletztengeld wegfällt, sofern die volle Erwerbsfähigkeit länger als 26 Wochen dauert und die Erwerbsfähigkeit um mindestens 20 Prozent vermindert ist.

Renten wegen Alters sind:

  • Regelaltersrente,
  • Altersrente für langjährig Versicherte,
  • Altersrente für schwerbehinderte Menschen,
  • Altersrente für langjährige unter Tage beschäftigte Bergleute,
  • Altersrente wegen Arbeitslosigkeit,
  • Altersrente nach Altersteilzeitarbeit,
  • Altersrente für Frauen.

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind:

  • Rente wegen Berufsunfähigkeit (Rentenbeginn bis 31.12.2000),
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit (Rentenbeginn bis 31.12.2000),
  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung (Rentenbeginn ab 1.1.2001),
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung (Rentenbeginn ab 1.1.2001),
  • Rente für Bergleute.