Verjährung

Die Ansprüche der Träger auf Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen der Verjährung. Die Verjährungsfristen sind im Sozialgesetzbuch geregelt. Auch Erstattungsansprüche der Versicherten unterliegen diesen Verjährungsfristen. Zusätzlich regelt das Gesetz alle Ausnahmen.

Das vierte Buch des Sozialgesetzbuches regelt in § 25 die Verjährung von Beitragssprüchen der Sozialversicherungen, also auch von Ansprüchen der gesetzlichen Rentenversicherungsträger. Das Gesetz bestimmt, dass Ansprüche auf Beiträge vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres verjähren, in dem sie entstanden sind. Ebenso verjähren auch die Ansprüche auf Leistungen aus der Sozialversicherung, also auch der gesetzlichen Rentenversicherung vier Jahre Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Leistungsanspruch entstanden ist. So beginnt beispielsweise die Verjährung von Ansprüchen aus dem Jahr 2014 am 01.01. des Jahres 2015 und endet mit Ablauf des 31.12.2018.

Hat ein Beitragspflichtiger allerdings die Beiträge vorsätzlich nicht an die Sozialversicherungsträger entrichtet, gilt die kurze Verjährungsfrist von vier Jahren nicht. In diesem Fall verlängert sich die Verjährung drastisch und beträgt 30 Jahre