Pflichtbeitrag

Beschäftigte in Deutschland, deren monatliches Einkommen 450 Euro übersteigt, sind in der Rentenversicherung pflichtversichert. Dafür gibt es einen bestimmten Pflichtbeitrag, der vom Versicherungsnehmer in die zuständige Rentenkasse einbezahlt werden muss.

In der gesetzlichen Rentenversicherung werden die rentenrechtlichen Zeiten für den Bezug der späteren Rente erworben. Für diese Zeiten wird entweder ein Pflichtbeitrag oder ein freiwilliger Beitrag geleistet. Ist man zur Zahlung der Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung verpflichtet, so teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge je zur Hälfte.

Der Pflichtbeitrag setzt sich somit aus dem Arbeitgeber- und dem Arbeitnehmeranteil zusammen. Während bei freiwillig Versicherten und Selbstständigen der Betrag vollständig selbst gezahlt werden muss, übernimmt die Künstlersozialkasse einen Teil. Für Mini-Jobber trägt der Arbeitgeber die Beiträge allein.

Welcher Betrag zu zahlen ist, hängt von der Höhe des Arbeitsentgeltes sowie dem Beitragsbemessungssatz ab. Pflichtbeiträge sind zu leisten, um eine bestehende Versicherungspflicht, die nach dem Gesetz oder auf Antrag besteht, zu finanzieren.