Krankenhausvergütung

Mit dem Inkrafttreten der Gesundheitsstrukturreform wurde die Abrechnung von Krankenhäusern nach früheren Mischsystemen aus Pflegesätzen, Fallpauschalen und Sonderentgelten von der Krankenhausvergütung nach Fallpauschalen abgelöst. Dadurch lassen sich Krankenhausleistungen und leistungsgerechte Vergütungen besser vergleichen.

Die Krankenhausvergütung nach der Fallpauschale stellt ein nach diagnosebezogenen Fallgruppen basiertes Vergütungssystem dar. Dieses wurde in den Jahren 2005 bis 2009 schrittweise umgestellt, wobei diese Umstellungszeit als Konvergenzphase bezeichnet wird. Dadurch wurde eine Angleichung der Vergütungsregelungen in allen Bundesländern erwirkt. Nun ist es möglich, das vielfältige stationäre Leistungsgeschehen innerhalb eines Krankenhauses zu vereinfachen, was nicht nur die betriebliche Leistungsbeschreibung, sondern auch das Qualitätsmanagement eines Krankenhauses positiv beeinflusst.

Des Weiteren wird durch das neue Vergütungssystem anhand der Fallschwere der behandelten Patienten ein verlässlicher Indikator geschaffen. Durch die Krankenhausvergütung nach der Fallpauschale ist eine größere Transparenz hinsichtlich der Leistungserbringung möglich; dies führt zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit und auch zur Erhöhung der Qualität in Krankenhäusern, von denen die Patienten und die Krankenhäuser gleichermaßen profitieren.