GKV Beitragsbemessungsgrenze

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden nur bis zu einer bestimmten Einkommensobergrenze erhoben. Diese Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich an die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung aller Versicherten angepasst. Eine separate Grenze gilt für die gesetzliche Rentenversicherung.

Die Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung werden nur bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze, der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze (BBG), erhoben. Wer mit seinem Einkommen über dieser Bemessungsgrenze verdient, muss von dem über der Grenze liegenden Gehalt, keinen Beitrag an die Sozialversicherungen leisten. Die durch die Beitragszahlung erworbenen Ansprüche werden im Gegenzug nur bis zur BBG erworben.

Die Bemessungsgrenzen orientieren sich an der Lohn- und Gehaltsentwicklung der Beschäftigten in Deutschland. In der Regel kommt es daher jährlich zu einer Anhebung der Werte. Nur einmal in der Historie kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einer Senkung der BBG, und zwar im Jahr 2011.

Die Beitragsbemessungsgrenze für die private Krankenversicherung ist für den maximalen Arbeitgeberzuschuss und die Höhe des Beitrags für den Basistarif von Bedeutung. Für den Wechsel aus der GKV in die PKV spielt hingegen die sogenannte Versicherungspflichtgrenze eine Rolle.