Festbeträge für Arzneimittel

Seit dem 1. Januar 2005 gibt es einheitliche Festbeträge für Hilfsmittel, die bundesweit in sechs unterschiedliche Gruppen eingeteilt wurden. Diese Festbeträge stellen sogenannte Erstattungsobergrenzen dar, die von den Krankenkassen übernommen werden.

Mit der Festlegung der Festbeträge für Hilfsmittel soll eine Versorgung gewährleistet werden, die keiner Zuzahlung bedarf. Außerdem soll die Versorgung qualitativ hochwertig sein. Die Anbieter werden dazu angeregt, faire Preise festzulegen und einen gesunden Preiswettbewerb zu schaffen. Festbeträge für Hilfsmittel gibt es für die Versorgungsbereiche Inkontinenz, Stoma, Stehhilfen, Einlagen, Hörhilfen und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie. Diese Hilfsmittel werden zu einem Festpreis angeboten.

Allerdings erlaubt es die gesetzliche Regelung, dass der Leistungserbringer eine Zu- oder Aufzahlung verlangt. Die Festbeträge für Hilfsmittel werden vom Spitzenverband Bund der Krankenkasse sowie nach dem SGB V festgelegt. Eine jährliche Überprüfung dieser Festbeträge ist ebenso vorgesehen wie eine Anpassung an die jeweils aktuelle Marktlage. Bei einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung können die Festbeträge auch für ein Jahr verlängert werden.