Hartmannbund e.V.

Berufs- und Standespolitik sowie die Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Interessen von Ärzten sind Aufgaben, die der Hartmannbund für seine Mitglieder wahrnimmt. Der Vereinigung gehören in Deutschland mehr als 70.000 Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten an.

In der Öffentlichkeit ist der Hartmannbund oft vertreten, wenn es um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Ärzte geht. Dabei tritt die freie Vereinigung als Interessenvertretung der Ärzte vorwiegend für eine bessere Bezahlung von Ärzten und den Ausbau des Netzes der medizinischen Versorgung ein. Das betrifft die Schaffung von Arztstellen in Krankenhäusern ebenso wie den Ausbau des Netzes niedergelassener Ärzte.

Der Hartmannbund nimmt insofern die Funktion einer Art Gewerkschaft für angestellte und freiberuflich tätige Ärzte wahr. Die Gründung der Vereinigung unter dem Namen Schutzverband der Ärzte Deutschlands geht auf das Jahr 1900 durch den heutigen Namensgeber der Vereinigung, den Arzt Hermann Hartmann, zurück. Seine Initiative, alle Ärzte zum Zusammenschluss zur Wahrung ihrer Standesinteressen aufzufordern, gilt für den Hartmannbund als Geburtsstunde. Seine heutige Bezeichnung trägt der früher auch als Leipziger Verband bekannte Hartmannbund seit 1923.