Sehhilfen

Mit der Gesundheitsreform ist der Leistungsanspruch bei der Versorgung mit Sehhilfen seit dem 1. Januar 2004 auf Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sowie auf schwer sehbeein-trächtigte Versicherte begrenzt worden.

Nicht unter die Leistungsbegrenzung fallen therapeutische Sehhilfen zur Behandlung von Augenverletzungen oder Augenerkrankungen.

Über die genannten Personenkreise hinaus tragen gesetzlich Versicherte sämtliche Kosten für Sehhilfen selbst. Für die verbleibende Versorgung mit Sehhilfen durch die gesetzlichen Krankenkassen, insbesondere von Kindern, gelten weiterhin die Regelungen, wonach für ein erforderliches Hilfsmittel ein Festbetrag festgesetzt werden kann.