Integrierte Versorgung

Im Rahmen der Gesundheitsreform 2000 wurde die Versorgungsform „integrierte Versorgung“ eingeführt. Dabei handelt es sich um eine neue Versorgung, mit der die einzelnen Versorgungssektoren besser untereinander verbunden werden und miteinander kooperieren sollen.

Mit unterschiedlichen Ansätzen durch den Gesetzgeber dient auch das Gesundheitssystem Modernisierungsgesetz dazu, die integrierte Versorgung zu stärken und auch deren Umsetzung einfacher zu gestalten. Dadurch soll diese Versorgungsform für alle Beteiligten attraktiver gestaltet werden. Da Krankenkassen mit ausgewählten Leistungserbringern kooperieren können, wird auch der Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern gefördert, was sich positiv für die Leistungsempfänger auswirkt.

Für die Patienten sollen durch die integrierte Versorgung die Wartezeiten verkürzt und eine bessere Orientierung ermöglicht werden. Dies soll die Versorgungsqualität verbessern und zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen beitragen. Die Deutsche Rentenversicherung unterstützt die integrierte Versorgung, indem sie das unkomplizierte Anschlussrehabilitions-Verfahren ermöglicht. Es wird ein Übergang zwischen der Akutversorgung und der Rehabilitation geschaffen. Diese Form der Patientenversorgung sorgt nicht nur für kürzere Aufenthaltszeiten, sondern bietet dem Patienten auch einen besseren Komfort.