Hilfsmittel

Hilfsmittel sollen den Behandlungserfolg sichern, präventiv wirken und auch im Falle einer bereits bestehenden Einschränkung dem Patienten Erleichterung bringen. Eine ärztliche Verordnung ist die Voraussetzung für die Beantragung der Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung.

Zum breit gefächerten Katalog der Hilfsmittel gehören unter anderem Hörgeräte und Körperersatzstücke wie Prothesen für unterschiedliche Gliedmaßen. Langfristig soll dem Patienten geholfen werden, eine Behandlung erfolgreich zu beenden. Darüber hinaus übernehmen Hilfsmittel wichtige Funktionen im Falle einer drohenden oder bereits bestehenden Behinderung. Nicht dazu gehören Dienstleistungen oder der behindertengerechte Umbau von Immobilien.

Ausgeschlossen aus den Angeboten durch eine Krankenkasse sind auch herkömmliche Gebrauchsgegenstände wie Haushaltsgeräte oder Heizdecken, die das alltägliche Leben vereinfachen. Hilfsmittel, die von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden sollen, sind an eine ärztliche Verordnung gebunden. Hieraus muss die zwingende Notwendigkeit hervor gehen. Seit Anfang 2013 schreibt das Patientenrechtegesetz vor, dass Leistungsanträge eine Bearbeitungsfrist von drei Wochen nicht überschreiten dürfen. Ein von den Spitzenverbänden der Krankenkassen erstellter Hilfsmittelkatalog gibt Auskunft darüber, für welche Mittel die jeweilige Krankenkasse in Leistung tritt.