Früherkennung

In der gesetzlichen Rentenversicherung stellt die Früherkennung von Behinderungen bei Kindern einen bedeutenden Bereich dar. Hierfür stehen fachübergreifende Dienste und Einrichtung zur Verfügung, wobei diese Leistungen nicht zu den Aufgaben der gesetzlichen Rentenversicherung gehören.

Das Sozialgesetzbuch ordnet die mit der Früherkennung im Zusammenhang stehenden Leistungen und Aufgaben der medizinischen Rehabilitation zu. Diese verfügen über einen Heilmittelcharakter, wobei es unerheblich ist, ob es sich dabei um Heilmittel von traditioneller Herkunft handelt oder nicht. Einen Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es diesbezüglich nicht, wodurch weder Früherkennung noch Frühförderung von der gesetzlichen Rentenversicherung unterstützt werden.

Die Krankenkassen übernehmen die Leistungen nach § 26 Abs. 2. Hierzu zählen auch nichtärztliche sozialpädiatrische Leistungen sowie psychologische, psychosoziale Leistungen und Beratungen für Erziehungsberechtigte. Es stehen auch Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen Frühförderungen durchgeführt werden. Diese können erworben oder leihweise übernommen werden. Nimmt ein Leistungsempfänger Hilfsmittel in Anspruch, die aufwendiger und somit teurer sind, so sind die entstehenden Mehrkosten von ihm zu tragen.