Welche Zulagen gibt es bei der Riester-Rente?

Wer einen zertifizierten Riester-Rente-Vertrag abschließt, bekommt vom Staat eine jährliche Zulage. Voraussetzung ist die Zahlung des MIndesteigenbeitrags. Überblick zur staatlichen Förderung.

Für jeden abgeschlossenen Riester-Vertrag zahlt der Staat einen Zuschuss. Dieser besteht aus Grundzulage und Kinderzulage. Mit der staatlichen Förderung soll die private, kapitalgedeckte Altersvorsorge attraktiver gemacht werden. Voraussetzung für den Erhalt der vollen Zulage ist die Zahlung des Mindesteigenbeitrags.

Mindesteigenbeitrag als Voraussetzung

Um die volle Zulagenförderung zu erhalten, müssen vier Prozent des versicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag eingezahlt werden. Maximal wird ein Jahresbeitrag von 2.100 Euro für die Riester-Rente staatlich gefördert.

Arbeitslose, Personen in Elternzeit und ohne eigenes Einkommen müssen den Sockelbeitrag von 60 Euro im Jahr aufbringen, um die maximale Förderung zu erhalten.

Grund- und Kinderzulage

Für jede förderfähige Person gibt es eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr. Für Kinder gewährt der Staat eine Kinderzulage von 185 Euro je Kind. Für ab 2008 geborene Kinder besteht sogar ein Anspruch auf Kinderzulage in Höhe von 300 Euro. Die Kinderzulage wird für jedes Kind gezahlt, solange der Anspruch auf Kindergeld besteht.

Berufseinsteiger, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und eine Riester-Police abschließen, erhalten einmalig einen Einsteigerbonus von 200 Euro.

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