Rente ins Ausland

Lebt ein Rentner, der in Deutschland die Rente bekommt, im Ausland, so hat er die Möglichkeit, sich unter bestimmten Umständen die volle Rente ins Ausland überweisen zu lassen. Es gilt jedoch einiges zu beachten.

Wer nur vorübergehend, also nicht mehr als sechs Monate im Jahr im Ausland lebt, erhält vom Rentenversicherungsträger die ganze Rente weiterhin ausbezahlt, wenn er das restliche halbe Jahr in Deutschland verbringt. Befindet sich der gewöhnliche oder dauernde Aufenthaltsort im Ausland, so kann es unter Umständen zu Einschränkungen kommen. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass die Rente gekürzt wird oder sich der Rentenanspruch verringert.

Daher ist es empfehlenswert, sich bei der Überweisung der Rente ins Ausland und einem dauernden Aufenthalt außerhalb Deutschlands über die jeweilige Situation beim zuständigen Rentenversicherungsträger zu informieren, um Benachteiligungen zu vermeiden. Liegt der gewöhnliche Aufenthaltsort innerhalb der EU, in Island, Liechtenstein, Norwegen oder in der Schweiz, so kommt die Gleichstellungsregelung zur Anwendung, das heißt, es ist mit keinen Einschränkungen zu rechnen.