Rente auf Zeit

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, eine Erwerbsunfähigkeitsrente in Form einer Rente auf Zeit zu beanspruchen. Diese ist lediglich ausgeschlossen, wenn der Versicherte das 58. Lebensjahr zu Beginn der Rente bereits vollendet hat.

Als Rente auf Zeit wird die Erwerbsunfähigkeitsrente dann gewährt, wenn die bestehende Erwerbsminderung in einem begrenzten Zeitraum vom Versicherten wieder aufgehoben werden kann oder wenn diese aufgrund des Teilzeitarbeitsmarktes gewährt wurde. Die maximale Befristung für die Rente auf Zeit beträgt drei Jahre ab Beginn der Rente.

Eine Verlängerung oder auch erneute Beantragung dieser Rente ist jederzeit möglich, sofern ein durchgehender Zeitraum des Rentenbezugs von sechs Jahren nicht überschritten wird. Hier gilt die Voraussetzung, dass die Rente aus medizinischen Gründen gewährt wurde. In diesem Fall muss geprüft werden, ob die Erwerbsminderung in absehbarer Zeit eventuell behoben werden kann, wobei der individuelle Gesundheitszustand des Versicherten ausschlaggebend ist. Die absehbare Zeit der Genesung und der potenziellen Berufsfähigkeit nach der Erwerbsminderung beträgt drei Jahre. Anspruchsberechtigt sind halb- und untervollschichtig einsatzfähige Versicherte.