Altersrente für Frauen

Die Altersrente für Frauen sieht einen gesonderten Rentenbezug für rentenversicherte Frauen der Jahrgänge bis 1951 vor. Man unterscheidet zwei Varianten dieser speziellen „Frauenrente“: abschlagsfreie Rentenansprüche und eine Altersrente mit geringem Abschlag.

Die Altersrente für Frauen ist nach § 237a Sozialgesetzbuch VI als eigenständiger Rentenanspruch für versicherte Frauen definiert, die vor dem 1. Januar des Jahres 1952 geboren sind. Seit 1952 unterscheidet die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr zwischen den Rentenansprüchen von Frauen und Männern. Ein Anspruch auf die spezielle Frauenrente besteht demnach nur für Frauen, die vor 1952 geboren sind, mindestens 60 Jahre alt sind und eine Wartezeit von 15 Jahren erfüllt haben.

Nach dem 40. Lebensjahr muss zudem für mindestens zehn Jahre eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung bestanden haben. Die aktuellen Einkünfte dürfen die gesetzlichen Hinzuverdienstmöglichkeiten nicht übersteigen. Wird die Altersrente für Frauen ab dem 60. Lebensjahr beantragt, fällt ein Rentenabschlag an. Ab dem 65. Lebensjahr ist die Frauenrente hingegen abschlagsfrei. Zu den individuellen Ansprüchen geben die Beratungsstellen der Rentenversicherung Auskunft.