Rente für Frauen

Die Rente für Frauen beruht auf verschiedenen Berechnungsgrundlagen. Zudem gibt es für Frauen, die vor 1952 geboren sind, die Möglichkeit, ihre Rente vorzeitig in Anspruch zu nehmen. Frauen beziehen häufig ausschließlich Witwenrente und sind stärker von Kindererziehungszeiten betroffen.

Die Rente für Frauen unterscheidet sich in einigen Punkten von der Altersrente der Männer. Zu einer einheitlichen Behandlung von Frauen und Männern in der Rentenversicherung kommt es erst seit der Rentenreform von 1992. Frauen, die bis 1941 geboren sind, profitieren von einem früheren Renteneintrittsalter von 60 Jahren. Die Rente für Frauen späterer Geburtsjahrgänge tritt stufenweise bis zum Geburtsjahrgang 1951 später ein.

Ab dem Geburtsjahrgang 1952 gilt für Frauen und Männer dasselbe Renteneintrittsalter. Frauen der Geburtsjahrgänge vor 1952 haben die Möglichkeit, vorzeitig mit 60 Jahren die Rente zu beantragen. Diese ist mit Abschlägen möglich, wenn sie mindestens 15 Jahre beitragspflichtig in der Rentenversicherung versichert sind, davon mindestens 10 Jahre nach dem 40. Lebensjahr. Rente für Frauen ist in vielen Fällen auch die große oder kleine Witwenrente. Insbesondere Hausfrauen ohne eigenes Einkommen sind auf die Witwenrente angewiesen.