Rentenniveau

Das Rentenniveau stellt jene gesetzliche Rente dar, die durchschnittlich bezogen wird. Dafür werden abschlagsfreie Renten von Beschäftigten berücksichtigt, die 45 Entgeltpunkte haben. Neben der längeren Bezugsdauer führt auch der demografische Wandel zu einem geringeren Niveau.

Das Rentenniveau schwankt, wenn Beschäftigte die 45 Entgeltpunkte nicht erreichen, ihr Einkommen unter dem Durchschnittseinkommen liegt oder sie nicht 45 Jahre lang berufstätig sind. Aufgrund der genannten Tatsachen wird das Niveau in den nächsten 15 bis 20 Jahren schrittweise geringer werden, so dass das Niveau im Jahr 2030 um 20 Prozent geringer ausfällt.

Geht es nach dem Gesetzgeber, soll der Mindestsicherungssatz 43 Prozent vor Steuern betragen. Dies soll vor allem durch die Anhebung des Rentenalters erreicht werden. Mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes ist die Nettorente vor Steuern von Bedeutung. Während im Jahr 1980 das Netto-Rentenniveau noch bei 57,6 Prozent lag, betrug es im Jahr 2010 48,1 Prozent. Für 2018 wird ein Niveau von 46,5 Prozent veranschlagt. Dies zeigt, dass in Zukunft eine zusätzliche private Altersvorsorge von größer werdender Bedeutung sein wird.