Rentenbeginn

Als Rentenbeginn wird jener Zeitpunkt bezeichnet, ab dem einem Versicherten die Rentenbezüge zuerkannt werden. Wird der Rentenantrag erst nach Erreichen des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestalters gestellt, so kann der Versicherte den Rentenbeginn selbst bestimmen.

Grundsätzlich beginnt eine Rente, wenn die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, ab dem Antragsmonat zu laufen. Hierfür ist es erforderlich, den Antrag auf die Rente rechtzeitig, also drei Monate im Vorhinein, zu stellen. Bezieher von Altersrenten haben die Möglichkeit, den Zeitpunkt des Rentenbeginns selbst zu bestimmen, wenn dieser Zeitpunkt später ist, als der frühestmögliche Zeitpunkt, zu dem die Rente bezogen werden kann.

Bei Erwerbsunfähigkeitsrenten muss der Rentenbeginn sieben Monate nach dem Eintritt der Erwerbsminderung liegen, sofern es sich um eine befristete Rente handelt. Bei der Hinterbliebenenrente kommt es auf jenen Zeitpunkt an, wann die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, um die Rente beanspruchen zu dürfen. Das heißt, sie wird ab dem Tag des Todes des Versicherten geleistet, sofern dieser im Sterbemonat keine Rente bezogen hat.