Rentenarten

Neben der bekannten Altersrente sieht der Gesetzgeber auch noch weitere Rentenarten vor. Hinterbliebene oder vermindert Erwerbsfähige haben unter bestimmten Umständen ebenfalls Anspruch auf eine Rente zur Sicherung ihrer Versorgung und ihres Einkommens.

Grundsätzlich unterscheidet das Gesetz drei Rentenarten. Es gibt Renten wegen Alters, Renten wegen Todes und Renten wegen Erwerbsminderung. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass Personen, die aus verschiedenen Gründen nicht selbst für ihr finanzielles Auskommen sorgen können, eine ausreichende Versorgung erhalten.

Die Altersrente ist die häufigste der Rentenarten. Dabei wird zwischen der Regelaltersrente und verschiedenen vorgezogenen Renten unterschieden. Zu den vorgezogenen Renten gehören die Renten für langjährig und besonders langjährig Versicherte, für Schwerbehinderte, für vor dem 01.01.1952 geborene Frauen und für Versicherte, die ebenfalls vor dem 01.01.1952 geboren wurden, nach Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit. Noch besteht eine vorgezogene Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute.

Die beiden weiteren Rentenarten sind die Hinterbliebenrenten, also Renten für Witwen und Witwer sowie Halb- und Vollweisen und Erwerbsminderungsrenten.

Renten wegen Alters sind:

  • Regelaltersrente,
  • Altersrente für langjährig Versicherte,
  • Altersrente für schwerbehinderte Menschen,
  • Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute,
  • Altersrente wegen Arbeitslosigkeit,
  • Altersrente nach Altersteilzeitarbeit,
  • Altersrente für Frauen.

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind:

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung,
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung,
  • Rente für Bergleute,
  • Rente wegen Berufsunfähigkeit,
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit.

Renten wegen Todes sind:

  • Erziehungsrente,
  • Witwenrente oder Witwerrente,
  • Waisenrente.