Rehabilitationsträger

Übernimmt die Rentenversicherung die Kosten und Aufgaben einer Rehabilitation selbstständig, so ist sie der Rentenversicherungsträger, der je nach angebotener Leistung diese auch zur Gesundung des Versicherten durchführt und dabei die eigenen Grundsätze berücksichtigt.

Die Rehabilitation fällt in den Zuständigkeitsbereich der Rentenversicherung, sofern es sich um medizinische und berufliche Rehabilitationen handelt. In Zusammenarbeit mit der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, den Landesversicherungsanstalten, der Bundesknappschaft, den landwirtschaftlichen Altersklassen, der Bundesbahn Versicherungsanstalt und der Seekasse ist der gesetzliche Rentenversicherungsträger als die Deutsche Rentenversicherung der Rehabilitationsträger.

Deren Aufgabe liegt darin, dem Versicherten die Möglichkeit der Rehabilitation nach einem Unfall oder einer Krankheit zu ermöglichen, um so schnellstmöglich wieder in das Berufsleben einsteigen zu können. Ist ein Wiedereinstieg in den bisherigen Beruf nicht möglich ist, stehen Umschulungen oder ähnliche Maßnahmen zur Verfügung, um wieder aktiv am Erwerbsleben teilzunehmen. Mit der Rehabilitation bietet sich den Versicherten eine Möglichkeit der Genesung, die meist nicht in Krankenhäusern, sondern in speziellen Rehabilitations- und Kureinrichtungen stattfindet.

 Danach gehören folgende Körperschaften, Anstalten und Behörden zu den Rehabilitationsträgern:

  • Gesetzliche Krankenkassen,
  • Bundesagentur für Arbeit bzw. ihre regionalen Agenturen für Arbeit (sowohl als Träger der Arbeitsförderung als auch als Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende),
  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherung,
  • Träger der gesetzlichen Rentenversicherung,
  • Träger der Alterssicherung der Landwirte,
  • Träger der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge,
  • Träger der Jugendhilfe,
  • Träger der Sozialhilfe.

Die Rehabilitationsträger nehmen ihre Aufgaben selbständig und eigenverantwortlich unter Beachtung ihrer speziellen Leistungsgesetze wahr.