Regelentgelt

Das Regelentgelt besteht aus jenen Entgelten, die man regelmäßig brutto bezieht, wobei Sonderzahlungen oder einmalig gezahlte Entgelte nicht zählen. Je nach Höhe des Regelentgeltes verändert sich auch die zukünftige Rente.

Um das Regelentgelt zu berechnen, kommt es darauf an, ob das Arbeitsentgelt nach Stunden oder nach Monaten bemessen wurde. Bei der Berechnung stützt man sich auf das SGB IX. Für die Berechnung des Regelentgeltes sind nur die laufenden Bruttoentgelte von Bedeutung.

Es besteht die Möglichkeit, das Regelentgelt zu erhöhen. Hierfür wird ein Hinzurechnungsbetrag zum rentenversicherungspflichtigen Entgelt addiert, sodass man als Grundlage für die Berechnung der Rente das kumulierte Entgelt erhält. Als Bemessungszeitraum für die Berechnung des Regelentgelts zählen zumindest die letzten vier Wochen der letzten Tätigkeit, wobei in der Regel die letzten 12 Monate ausschlaggebend sind.

Die Höhe des Regelentgelts ist auch maßgeblich für die Berechnung des Krankengeldes. Führt der Arbeitnehmer die Ermittlung des Regelentgelts durch, so ist zu beachten, ob es sich beim Entgelt um einen Stundenlohn oder einen Festlohn handelt.