Regelaltersrente

Wer sein Leben lang arbeitet und Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt, hat unter Einhaltung bestimmter Vorschriften Anspruch auf die Regelaltersrente. In erster Linie gilt es, die Regelaltersgrenze zu erreichen.

Die Regelaltersrente wird dann gewährt, wenn die Regelaltersgrenze erreicht und eine allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist. Wer vor 1947 geboren wurde, hat mit dem Vollenden des 65. Lebensjahres Anspruch auf die Rente.

Personen, die zwischen 1947 und 1963 geboren wurden, können die Altersrente erst später in Anspruch nehmen. Alle Personen, die nach 1964 geboren sind, müssen bis zum 67. Lebensjahr arbeiten, um die Regelaltersrente zu erlangen. Um die Altersrente zu erhalten, ist ein rechtzeitiger Antrag beim zuständigen Rentenversicherungsträger erforderlich. Grundsätzlich gilt der Anspruch auf Altersrente ab dem Folgemonat nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze.

Werden die Voraussetzungen der Altersgrenze und der Wartezeit erfüllt und geht der Versicherte nicht in Rente, so erhält er bei späterer Beanspruchung der Regelaltersrente einen Zuschlag, wodurch sich die Rente erhöht. Wie hoch dieser ist, hängt davon ab, wie viele Monate zusätzlich gearbeitet wird.