Pauschalbeitrag

Übersteigt das monatliche Entgelt von geringfügig Beschäftigten 400 Euro brutto nicht, so leistet der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag von 10 Prozent zur Krankenversicherung sowie 12 Prozent zur Rentenversicherung der versicherten Personen.

Der Pauschalbeitrag von 12 Prozent zur Rentenversicherung wird vom Arbeitgeber auch dann gezahlt, wenn Personen rentenversicherungsfrei sind. Somit leistet der Arbeitgeber diesen Beitrag auch für Rentner, Pensionäre, Beamte oder befreite Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Dieser Beitrag beträgt grundsätzlich stets 13 bzw. 15 Prozent.

Lediglich für geringfügig Beschäftigte, die in einem privaten Haushalt arbeiten, liegt der Anteil des Arbeitgebers bei 5 Prozent des Arbeitsentgelts, das für die Kranken- und die Rentenversicherung aufgewandt wird. Auch als geringfügig Beschäftigter hat man die Möglichkeit, echte Pflichtbeiträge zu leisten, indem zusätzliche Aufstockungsbeiträge entrichtet werden. Dadurch verzichtet der geringfügig Beschäftigte auf seine Versicherungsfreiheit.

Der Arbeitgeber leistet diese Beiträge nur, wenn der geringfügig Beschäftigte rentenversicherungsfrei, von der Rentenversicherungspflicht befreit oder nach dem § 5 Abs. 4 SGB VI rentenversicherungsfrei ist.