Monatsrente

Die Monatsrente wird aus den persönlichen Entgeltpunkten, dem Rentenartfaktor und dem aktuellen Rentenwert ermittelt. Daraus ergibt sich der Betrag, den ein Rentner monatlich ausbezahlt bekommt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Somit ist grundsätzlich ausschlaggebend, wie hoch die gesamten Beitragszahlungen während des Versicherungslebens waren. Hierfür werden alle versicherten Arbeitsentgelte und -einkommen berücksichtigt. Bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Rente kommt es zu Abzügen.

Die Auszahlung der Monatsrente erfolgt stets im Nachhinein. Das heißt, die Rente wird am Ende eines Monats für den vorangegangenen Monat vom Rentenversicherungsträger an den Rentenempfänger übermittelt. Der Grund für diese nachträgliche Auszahlung liegt darin, dass durch Höherversicherungen etwaige Steigerungsbeträge hinzukommen können und sich die Rente erhöht.

Die Berechnung erfolgt auf vier Dezimalstellen, wobei diese kaufmännisch gerundet werden. Besteht ein Anspruch bei der Monatsrente nicht für einen ganzen Monat, sondern nur für einen Teilzeitraum, so wird diese aufgeteilt. Für diese anteilige Berechnung zählen die Monate mit 30 Tagen sowie die Wochen mit sieben Tagen.