Knappschaftliche Rentenversicherung

Die Knappschaftliche Rentenversicherung gehört zur gesetzlichen Rentenversicherung und ist Anlaufstelle für Versicherungsnehmer, die im Bereich Bergbau oder verwandten Berufszweigen beschäftigt sind. Zum Aufgabenspektrum gehören neben einer medizinischen Rehabilitation auch Angebote wie ein flächendeckendes Netz aus Medizinern und Kliniken.

Die Knappschaftliche Rentenversicherung, auch kurz KnV, gehört zur gesetzlichen Rentenversicherung, führt ihren Hauptsitz in Bochum und unterhält in neun Städten Regionaldirektionen. Der Träger ist seit dem 1. Oktober 2005 die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Bis zu diesem Stichtag wurde die Versicherung unter dem Namen Bundesknappschaft geführt. Zuständig ist die Knappschaftliche Rentenversicherung heute für Versicherungsnehmer, die bei Organisationen tätig sind, die Interessen des Bergbaus wahrnehmen, oder bei Rettungs- oder Forschungsstellen angestellt sind und vor Aufnahme der Tätigkeit wenigstens fünf Jahre Beitragszahler der Knappschaftlichen Rentenversicherung waren.

Die Versicherung, die dem Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde untersteht, kommt gleichzeitig dem Auftrag des Gesetzgebers nach, Anlaufstelle für medizinische Rehabilitationen zu sein und führt in Eigenverantwortung elf Krankenhäuser wie auch elf Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus wird ein flächendeckendes Knappschaftsarztsystem mit rund 1.500 Medizinern und Knappschaftszahnärzten wie auch ein sozialmedizinischer Dienst mit zahlreichen Untersuchungsstellen betrieben.