Hinterbliebenenrente

Die deutsche Rentenversicherung gewährt unter bestimmten Voraussetzungen einen Ausgleich für den Unterhaltsverlust, wenn ein Ehepartner oder Lebenspartner verstirbt. Dieser Ausgleich wird als Hinterbliebenenrente bezeichnet. Damit soll die wirtschaftliche Existenz des Hinterbliebenen gesichert werden.

Anspruchsberechtigt für die Hinterbliebenenrente sind grundsätzlich hinterbliebene Ehepartner, wenn der andere verstirbt. Andere Bezeichnungen dafür sind die Witwen-, Witwer- oder die Waisenrente; all das sind Leistungen der Rentenversicherung.

Um anspruchsberechtigt zu sein, ist in vielen Fällen eine Prüfung erforderlich, durch welche festgestellt wird, ob die Hinterbliebenenrente tatsächlich gezahlt werden muss, wenn der Versicherte verstirbt. Ausschlaggebend für den Anspruch ist vor allem die Dauer der Ehe. Bei einer Dauer von unter einem Jahr entfällt der Anspruch auf diese Rente.

Ebenso verhält es sich bei einem Rentensplitting. Des Weiteren entfällt der Anspruch, wenn der Witwer oder die Witwe erneut heiratet. Um überhaupt diese Leistung zu erhalten, ist es notwendig, einen Antrag auf die Witwen-, Witwer- oder Waisenrente bei der Rentenversicherung zu stellen.