Freiwillige Beiträge

Nicht jeder ist in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Um dennoch Rentenansprüche zu erwerben, bzw. zu sichern, kann man freiwillige Beiträge in die Rentenkasse einzahlen. Dabei muss immer ein festgelegter Mindestbeitrag geleistet werden.

Freiwillige Beiträge sind Beitragszahlungen von Personen an die gesetzliche Rentenversicherung, die nicht pflichtversichert sind. Die freiwillige Beitragszahlung kommt insbesondere für Frauen infrage, die im Rahmen der Kindererziehung einen Rentenanspruch erworben und danach nicht mehr in die Rentenkasse eingezahlt haben. Durch freiwillige Beiträge kann die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren für die Rentenversicherung erfüllt werden.

Auch für Bezieher von Renten wegen Erwerbsminderung können sich freiwillige Beitragszahlungen lohnen. Eine freiwillige Rentenversicherung ist des Weiteren für Personengruppen wie Selbstständige möglich. Die monatliche Beitragshöhe kann in allen Fällen selbst bestimmt werden, muss aber zwischen dem Mindestbeitrag von etwa 78,- Euro und dem Höchstbeitrag von 1.097,- Euro liegen. Die freiwilligen Beiträge zur Rentenversicherung sind für das Vorjahr spätestens bis zum 31. März zu leisten. Zu beachten gilt: Freiwillige Beiträge auf dem Niveau des Mindestbeitrages haben nur eine geringe Rentensteigerung zur Folge.