Eingliederungszuschuss

Anspruchsberechtigt für den Eingliederungszuschuss der deutschen Rentenversicherung sind Arbeitgeber, die behinderte oder schwerbehinderte Menschen beschäftigen. Dadurch soll deren Chance erhöht werden, sich am Arbeitsleben zu beteiligen und ein relativ normales Leben zu führen.

Um den Eingliederungszuschuss zu erhalten, muss der Arbeitgeber vor der Beschäftigung des behinderten Angestellten einen Antrag an die Arbeitsagentur stellen. Ob dieser gewährt wird oder nicht, entscheidet die zuständige Agentur, das heißt, er kann gezahlt werden, muss aber nicht. Dieser Zuschuss dient dem Arbeitgeber dazu, die geringere Leistung des beeinträchtigten Mitarbeiters finanziell auszugleichen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 50 Prozent des Entgeltes, das dem beschäftigten Arbeitnehmer gezahlt wird. Diesen zahlt die deutsche Rentenversicherung. Grundsätzlich wird der Zuschuss für ein Jahr gewährt, wobei in besonderen Fällen auch längere Bezüge geduldet werden. Allerdings liegt die maximale Bezugsdauer bei zwei Jahren. Bevor der Antrag gestellt werden kann, ist eine Beratung bei der jeweils zuständigen Arbeitsagentur vorgeschrieben, wo auch das Antragsformular ausgehändigt wird.