Eckrentner

Der Eckrenter dokumentiert die durchschnittliche Rentenbiografie in Deutschland. In der Realität fällt die Rentenhöhe jedoch oft niedriger aus als bei diesem modellhaften Standardrentner. Die sogenannte Eckrente wird zudem zur Ermittlung des aktuellen Rentenniveaus herangezogen.

Der Eckrenter ist auch als Durchschnitts- oder Standardrentner bekannt und gilt als statistische Person für eine modellhafte Rentenbiografie. Dieser Eckrenter war insgesamt 45 Jahre ohne Unterbrechung berufstätig und hat während dieser Zeit regelmäßig Beiträge in Höhe des Durchschnittsentgeltes in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt.

Die aus dem Einkommen des Eckrentners ermittelte Rentenhöhe wird als Eckrente bezeichnet und wiederum zur Ermittlung des Rentenniveaus herangezogen. Damit steht der Standardrentner für eine durchschnittliche Erwerbsbiografie in Deutschland. In der Praxis liegt die durchschnittliche Rentenhöhe jedoch niedriger als beim statistischen Eckrenter, weil nur eine Minderheit der Erwerbstätigen tatsächlich 45 Jahre lang ohne Unterbrechungen berufstätig ist. Außerdem ist der Verdienst bei den meisten Arbeitnehmern über die Jahre hinweg nicht konstant. Das Modell des Eckrentners eignet sich zu statistischen Vergleichszwecken also nur bedingt - die meisten Renten fallen tatsächlich niedriger aus.