Beschäftigungszeiten

Bis heute weisen zahlreiche Rentenkonten ehemaliger DDR-Bürger einen unvollständigen Verlauf auf. Auch Arbeitnehmer aus den alten Bundesländern sollten ungeklärte Beschäftigungszeiten schnellstmöglich im Rahmen einer Kontoklärung darlegen, um ihre Rentenansprüche zu sichern.

Die sogenannten Beschäftigungszeiten sind ein häufig verwendeter Begriff im Zusammenhang mit der gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei unterscheiden sich die Beschäftigungszeiten von den rentenrechtlichen Beitragszeiten dadurch, dass für diese Zeiträume in der Regel ein gesonderter Nachweis zur Rentenberechnung erforderlich ist.

Das bedeutet: Mit Beschäftigungszeiten wird häufig der nicht ausreichend dokumentierte Versicherungsverlauf vor 1992 in der ehemaligen DDR umschrieben. Da die Beitragszeiten nicht automatisch bei der Rentenversicherung gespeichert wurden, weisen viele Versicherungskonten bis heute Lücken auf. Diese Beschäftigungszeiten müssen dann bei einer Kontoklärung gesondert mit Lohnzetteln oder anderen Dokumenten nachgewiesen werden, um die Rentenansprüche in voller Höhe auch für diese Zeiten zu sichern. Auch Versicherungskonten aus den alten Bundesländern können ähnliche Lücken aufweisen. Insbesondere bei Arbeitnehmern, die in verschiedenen Ländern gearbeitet haben, treten teilweise lückenhafte Beschäftigungszeiten auf.