Berufsgenossenschaft

Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung tritt die Berufsgenossenschaft für ihre Mitglieder mit einer Rentenzahlung in Leistung, wenn ein Arbeitsunfall oder berufsbedingte Erkrankungen zur Minderung der Erwerbsfähigkeit führen. Die Rentenhöhe richtet sich nach dem Grad der körperlichen Einschränkung.

Unterschiedliche Branchen sind über eine eigene Berufsgenossenschaft als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung organisiert. Die pflichtversicherten Mitglieder sind unter anderem gegen die Folgen von Arbeitsunfällen wie auch von Unfällen auf dem Weg zur Arbeit und zurück abgesichert. Dieser Versicherungsschutz greift für Folgen beruflicher Risiken, wenn die Erwerbsfähigkeit eingeschränkt wird.

Die Berufsgenossenschaft versucht, durch präventive Maßnahmen die Gefahren am Arbeitsplatz zu reduzieren und tritt im Ernstfall durch medizinische, soziale und psychologische Rehabilitationsmaßnahmen für die körperliche Wiederherstellung ihrer Mitglieder ein. Tritt infolge eines Arbeitsunfalls oder einer berufsbedingten Krankheit der Leistungsfall ein, werden Betroffene wie auch Angehörige entschädigt. Im Mittelpunkt des Versicherungsschutzes durch die Berufsgenossenschaft steht die Rentenzahlung, sofern die Erwerbsfähigkeit über einen Mindestzeitraum von einem halben Jahr um wenigstens 20 Prozent gemindert ist. Dabei orientiert sich die Rentenhöhe nach dem Grad der Erwerbsunfähigkeit und dem Verdienst der vergangenen zwölf Monate.