Beitragszeiten

Die Beitragszeiten markieren die Zeiträume, in denen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden. Dabei gilt: Lücken reduzieren später die Höhe der Rente. Als Alternative gilt die private Vorsorge fürs Alter.

In der gesetzlichen Rentenversicherung gelten die Beitragszeiten als Anspruchsvoraussetzung für Rentenleistungen. Außerdem wird die Höhe der späteren Altersrente maßgeblich von den Beitragszeiten beeinflusst. Grundsätzlich gilt: Lücken und niedrige Beiträge zur Rentenversicherung reduzieren den Rentenanspruch. Dabei können die Beiträge zur Rentenversicherung sowohl als Pflichtbeiträge aus abhängiger Beschäftigung als auch als freiwillige Beiträge von Personengruppen wie Selbstständigen in die Rentenkasse eingezahlt werden.

Dabei markieren die Beitragszeiten in der Regel die gesamte Lebensarbeitszeit, die sich je nach Beschäftigungsart aus Pflichtbeiträgen und freiwilligen Beiträgen zur Rentenversicherung zusammensetzen kann. Um Lücken in den Beitragszeiten und spätere finanzielle Einbußen bei der Altersrente zu vermeiden, ist eine möglichst lückenlose sozialversicherungspflichtige Beschäftigung Voraussetzung. Monate mit beitragspflichtigen und beitragsfreien Zeiten werden in der gesetzlichen Rentenversicherung als beitragsgeminderte Zeiten behandelt.