Beitragsnachweis

Der Beitragsnachweis gehört zu den wichtigsten Unterlagen für die gesetzliche Rentenversicherung. Mit dem Nachweis werden die Beschäftigungsdauer und die Höhe des Entgeltes dokumentiert. Alle schriftlichen Nachweise zur Rentenversicherung sollten sorgfältig aufbewahrt werden.

Als Beitragsnachweis wird die schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers zur Sozialversicherung bezeichnet. Dieser Nachweis wird in der Regel jährlich oder bei Wechsel des Arbeitsplatzes ausgestellt. Der elektronisch übermittelte Beitragsnachweis dokumentiert die Beschäftigungszeiten und den Verdienst des vorangegangenen Zeitraums. Dabei erfolgt die Übermittlung in Form von Datensätzen an die zuständige Krankenversicherung; sie stellt die Entgeltnachweise dann der Rentenversicherung zur Verfügung.

Freiwillig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung und versicherungspflichtige Selbstständige erhalten den Beitragsnachweis direkt von ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger. In den neuen Bundesländern wurde das Verfahren des Beitragsnachweises erst im Jahr 1992 eingeführt, wobei für die Beschäftigungszeiten davor auch Nachweise wie Lohnzettel anerkannt wurden. Als Teile der Rentenversicherungsunterlagen sollten alle Entgeltnachweise immer gut aufbewahrt werden – auch wenn heute alle Daten durch die elektronische Übermittlung zur Verfügung stehen.