Beitragsgeminderte Zeiten

Im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung zählen in Deutschland neben den beitragsfreien auch die beitragsgeminderten Zeiten zu den rentenrechtlichen Zeiten. Diese setzen sich aus den Anrechnungszeiten, Zurechnungszeiten oder den Ersatzzeiten zusammen.

Als beitragsgeminderte Zeiten werden in der gesetzlichen Rentenversicherung Monate bezeichnet, die besonders bewertet werden. Dabei handelt es sich um Zeiten, in denen neben einem Beruf eine anrechnungsfähige Ausbildung absolviert wird, deren zeitlicher Aufwand höher ist als jener für den Beruf. Diese Zeiten sind für die spätere Rentenberechnung von Bedeutung, um die Beitragszeiten, die beitragsfreien Zeiten und die beitragsgeminderten Zeiten heranzuziehen.

Für die beitragsgeminderten Zeiten werden hierfür Entgeltpunkte aus der Beschäftigung ermittelt, die den Entgeltpunkten der Anrechnungszeiten gegenübergestellt werden. Bei einer Differenz wird ein Zuschlag gewährt, der den beitragsgeminderten Monaten zugeordnet wird. Für den Versicherten wirken sich die beitragsgeminderten Zeiten positiv aus, das heißt, für ihn ist die Versicherung in diesem Fall günstiger als dies ohne die beitragsgeminderten Zeiten der Fall wäre.