Arbeitsunfähigkeit

Gemäß der gesetzlichen Krankenversicherung ist man arbeitsunfähig, wenn ein Versicherter seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausüben kann oder wenn sich die Erkrankung aufgrund der Tätigkeit verschlimmert.

Selbst wenn die Krankheit selbst noch nicht zur Arbeitsunfähigkeit führt, aber durch die Ausübung die Gesundheit leidet, kann man arbeitsunfähig werden. Auch während der Wiedereingliederungszeit in den Beruf, die darauf zurückzuführen ist, dass der Versicherte arbeitsunfähig war, wird man als arbeitsunfähig eingestuft. Es gibt noch weitere Definitionen, wann man als arbeitsunfähig gilt. Genaue Definitionen und Regelungen findet man im SGB V.

Diese in der gesetzlichen Krankenversicherung geltenden Richtlinien kommen auch für Rentner zum Tragen, wenn sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. In der gesetzlichen Rentenversicherung ist nicht vorgeschrieben, dass bei arbeitsunfähigen Personen zugleich auch eine Erwerbsminderung eintritt. Inwieweit eine Person arbeitsunfähig ist oder nicht, beurteilt ein Arzt bzw. ein Ärzteteam, das von der Rentenversicherung dazu beauftragt wird. So werden voreingenommene Meinungen oder Aussagen verhindert und man erhält eine neutrale Bewertung.