Anhebung der Altersgrenzen

Das gesetzliche Renteneintrittsalter wurde 2012 von 65 auf 67 Jahre angehoben. Dies bedeutet einen historischen Schritt, gilt doch seit 1913 das 65. Lebensjahr als Renteneintrittsalter. 

Die Umstellung des Renteneintrittsalters erfolgt in Stufen seit 2012 und endet im Jahr 2029. Die Umstellung des Rentenalters beginnt mit dem Jahrgang 1947, die einen Monat länger arbeiten müssen.

Versicherte, die mindestens 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, können auch künftig mit 65 Jahren ohne Abschlag Rente beziehen können. Zudem gelten Ausnahmeregeln für Schwerbehinderte und vermindert Erwerbsfähige.

Wer 35 Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, kann auch in Zukunft frühestens mit 63 in Rente gehen. Allerdings fällt der weiter oben beschriebene Abschlag an, so dass die Rente um 14,4 Prozent geringer ausfällt.

Ausführliche Informationen zum Renteneintrittsalter finden Sie in unserem Beitrag zur Rente mit 67.