Altersteilzeitarbeit

Der gleitende Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand: Die Altersteilzeitarbeit wird bei deutschen Arbeitnehmern immer beliebter. Um Abschläge bei der Rente zu vermeiden, müssen dabei jedoch spezielle Altersgrenzen eingehalten werden.

Das Modell der Altersteilzeitarbeit sieht eine Reduzierung der Arbeitszeit als Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand vor. Dabei können Arbeitnehmer ab dem 55. Lebensjahr ihre Arbeitszeit um die Hälfte reduzieren. Nach dem Arbeitsteilzeitvertrag erfolgt eine Aufstockung des Arbeitsentgeltes und der Rentenversicherungsbeiträge. Dieser Aufstockungsbeitrag ist unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes steuerfrei.

Für die Altersteilzeitarbeit sind grundsätzlich spezielle Altersgrenzen zu beachten, um einen Abschlag in der Rentenversicherung zu vermeiden: Die Jahrgänge von 1945 bis 1951 müssen Abschläge von 0,3 Prozent für jeden Monat einkalkulieren, wenn sie vor dem 65. Lebensjahr in Rente gehen. Da die Rente vor Beginn der Altersteilzeitarbeit oft höher kalkuliert wurde, als sie nach Beendigung tatsächlich ausfällt, können Alternativen wie Arbeitslosengeld I als Übergang bis zum regulären Rentenalter in Anspruch genommen werden.