Abtretung des Rentenanspruchs

In der Rentenversicherung besteht die Möglichkeit, dass Versicherte von ihrem Recht auf die Abtretung des Rentenanspruchs Gebrauch machen. Dadurch übertragen sie den Anspruch der Rente auf eine dritte Person oder Firma.

Der Versicherte hat die Möglichkeit, einen Teil oder die gesamte Rente an einen Dritten zu übertragen. Die Abtretung des Rentenanspruchs wird durch einen Vertrag vereinbart und ist nur in dem Ausmaß zulässig, wie auch das Arbeitseinkommen pfändbar wäre. Grundsätzlich wird die Rente an einen Gläubiger abgetreten, in dessen Darlehensvertrag eine Abtretungsklausel vereinbart ist.

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Rentenanspruch in voller Höhe zu übertragen, um beispielsweise Leistungen zu erfüllen oder zu sichern. Rentenansprüche können auch unter geschiedenen Ehepartnern übertragen werden, wenn bei der Scheidung einer der beiden Eheleute mehr Beitragszeiten nachweisen kann als der andere. Hierbei sind auch die Beitragszeiten aus Kindererziehungszeiten zu berücksichtigen. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Abtretung der Rente, entscheidet der Rentenversicherungsträger, inwieweit die Abtretung zulässig ist.