Fallzahl

In der Krankenversicherung wird eine Fallzahl dazu herangezogen, eine Krankenhausstatistik erstellen zu können. Diese wird vom Statistischen Bundesamt durchgeführt. Man unterscheidet zwischen einrichtungs- und fachabteilungsbezogenen Fallzahlen, die für die Krankenhausstatistik von Bedeutung sind.

Um die Fallzahl zu ermitteln, werden für die Krankenhausstatistik die Zugänge und Abgänge der Patienten in der Einrichtung notiert. Des Weiteren werden die Stundenfälle und die Sterbefälle in die Berechnung einbezogen. Während bei den fachabteilungsbezogenen Fallzahlen auch die internen Verlegungen berücksichtigt werden, ist dies bei den einrichtungsbezogenen Berechnungen nicht der Fall. Daher ist die einrichtungsbezogene Fallzahl grundsätzlich kleiner als jene der Fachabteilungsfälle.

Anhand der berechneten Fallzahlen lassen sich statistische Schwankungsbreiten oder Abweichungen errechnen. Fallzahlen beschreiben die Anzahl von Behandlungs- oder Krankenhausfällen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Wertvolle Informationen über die Situation des Gesundheitssystems lassen sich vor allem aus den deutschlandweiten Fallzahlen ableiten. Die Ermittlung der Fallzahlen obliegt dem Statistischen Bundesamt, das hierfür die für die Gesundheitswirtschaft geltende Formel anwendet. Diese setzt sich aus der Summe aller Abrechnungsfälle innerhalb des Abrechnungszeitraums zusammen.